Lloyd C. V – Flugzeuge und Spezialeffekte Teil 3

Wer weiß schon, dass die bizarrsten Flugzeugkonstruktionen in Österreich-Ungarn, genauer von der Ungarischen Lloyd Flugzeug- und Motorenfabrik in Aszód entwickelt und gebaut wurden?
Jedenfalls baute diese Firma schon vor dem Ersten Weltkrieg Flugzeuge und belieferte die k.u.k Luftfahrtruppen mit ihren Produkten. Wobei die C-Serie die am wenigsten bizarre Konstruktion war.

Lloyd C.V
Die Lloyd C-Flugzeuge wurden als Aufklärer eingesetzt, die Besatzung bestand aus einem Piloten und einem Beobachter. Wegen des an einen Hahnenschwanz erinnernden Seitenruders, erhielten die Maschinen den Spitznamen „Kikeriki“.

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Auf der oberen Tragfläche wurde entweder eine Kamera oder ein zweites Maschinengewehr installiert. Statt der mit Leinwand bespannten Tragflächen ihrer Vorgänger, hatte die C.V Speerholztragflächen, was den Vorteil des geringeren Luftwiderstandes bot, jedoch verformten sich die Flächen bei Feuchtigkeit, was schlimmstenfalls zur Ablösung des Holzes und damit zum Absturz führen konnte.

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Insgesamt wurden 144 Maschinen dieses Typs gebaut, jedoch nur kurzzeitig im Jahr 1917 eingesetzt. Einige der Flugzeuge wurden von der polnischen Luftwaffe bis 1924 eingesetzt.

Zufällig habe ich die Lloyd C.V in SL entdeckt. Wie die „Beer Spitfire“ ist die Lloyd ebenfalls bei Shogun Air erhältlich. Natürlich Mesh, mit einem Landimpact von 49. Die Speichenräder sehen toll aus und auf dem Tischchen des Beobachters liegen eine Uhr, eine Karte, ein Füllfederhalter und ein Fernrohr. Auch sonst bietet die C.V noch weitere schöne Details, zB Markierungen für die k.u.k. Luftfahrtruppe, die polnische Luftwaffe und eine „Blanko“ Version. Auf einem Holzschild kann eine beliebige Textur angebracht werden, zB der Pilotenname.

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Das Flugscript, es gibt einen „Cruise-“ und einen „Battlemode“ (Mir ist zwischen den beiden aber kein Unterschied aufgefallen), ist eher für Anfänger, macht aber Spaß, weil, sobald der Motor auf 30% ist, geht das Flugzeug in den Landemodus. Und ganz wichtig, Simcrossing ist völlig problemlos. Auch zu zweit. Und es gibt einen Gastmodus, der, sobald der Gastpilot das Flugzeug irgendwo stehen lässt, die Maschine derezzed. So bleiben keine ungewollten Müllhaufen irgendwo zurück.

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