FdL 2013 – Aus! Es ist Auuuuus!

Nää nicht ganz, im Metropolis Grid gibts heute Abend noch was. Darum gehts aber nicht. Sondern eher was ich so mitgenommen habe. Und das ist echt wenig. Leider. Manchmal ist das RL einfach dagegen.

Erstmal unser eigenes Event. Wie erfolgreich das nun war, kann ich gar nicht sagen. 24 Leute waren da und ich glaube, das ist schon eine Menge. Aber wieviel Stress diese 30 Minuten machen, wow! Wie ich schon schrob, hat es aber auch eine Menge Spaß gemacht. Vermutlich werde ich das Hangarkino Morgen wegsprengen und Platz für etwas Neues schaffen.

Dieses Jahr habe ich weder gedreht, noch viele Bilder gemacht. Was nicht wirklich schlecht ist, gibt es doch jede Menge Bilder auf Buks Blog und woanders auch.
Von den wenigen Vorstellungen, Lesungen und Austellungen, die ich besuchen konnte, ist eine besonders bemerkenswert und zwar die Lesung des Herrn Flusskiesel.
Nach, wie soll ich sagen, schorfigen Nacktschneggen oder besser den Geschichten Der Schneck und Der Schorfsammler, die zwar beide erschreckend eklig sind, aber trotzdem vor, fast beinahe schon bizarren, Ideen überquellen und dann doch nicht so recht eklig sind, kam dann der absolute Höhepunkt
Die Bombardierung des Weihnachtsdorfes.
Ich hab Tränen gelacht. Der Heiland der Massen, ein Pilot, das Weihnachtsdorf und Jopi.
Genial!

Dann war da noch die Lesung von Rubeus Helgerud SL für Dummies mit viel BlingBling und einer Menge Sachen, die man von SL kennt, Klamotten rezzen nicht, das Haus ist plötzlich woanders und derlei Dinge mehr. Dazu noch die Blingjagd im RL. Und nicht zu vergessen, der Vergleich RL-SL.
Einfach grandios!

Zu später Stunde gabs eine Lesung von Kueper Der Mechaniker. Irgendwie Steampunk, über einen Mechaniker, der Roboter mit gewissen Extras austattet und zu gegebener Zeit, ich sag mal bei einem Notfall, auftaucht, um die Besitzer jener Roboter aus ihrer Notlage zu befreien. Mehr oder weniger. Der Mechaniker hat auch so eine Art Depp, ääähm, Gehilfe, was die ganze Sache noch lustiger macht.
Ich konnte mir so manches Mal ein Kichern nicht verkneifen.

Dann war da noch das Experiment von Asmita Duranjaya. Sie hat Gedichte von A. Z. Hadi und Musik über drei Bots gesteuert und das war extrem gut gemacht.

Dann war ich noch bei Deceptions Digital, elektronische Musik die abgeht! Kurz Drax gesehen und einen Fotografen der wirklich coole Bilder macht und eine sympathische Stimme hat. (Leider ist mir der Name entfallen)

Das war es auch schon, zu mehr bin ich leider nicht gekommen. Ich zähl jetzt mal die „Comedy“, die von der Gürtellinie aus nur die Richtung Süden kannte, nicht mit.

Und wo ich überall sein wollte: Heidi Hensges, Ingrid Schmitz, Jaynine Scarborough, Wolem Wobbit und noch viele andere. Vielleicht klappt es ja nächstes Jahr.

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5 Antworten zu FdL 2013 – Aus! Es ist Auuuuus!

  1. flusskiesel schreibt:

    Danke für das Lob! 🙂

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  2. Guten Tag!
    Ja, nein das hast Du ja gut gemacht und gut beschrieben alles!
    Bin bei den Programmpunkten Deiner Meinung, auch hinsichtlich der „Comedy“ in einem Falle.
    Manchen gefällt sowas ja und es soll ja wohl auch alles satirisch und kritisch gemeint sein … meine Sache ist es nicht! Habe den jungen Man hinsichtlich eines besonders krassen Punktes auch privat angeIMst, er reagierte durchaus verständnisvoll, wenn auch nicht sonderlich ausführlich.
    War ja nur ein Einzelfall. Btw. finde ich hier sieht man ganz gut den Unterschied zu Kueperpunk, oder umgekehrt, wie man will.
    Seine Story war ja nun von der Handlung her, die im Mittelpunkt stand .. also lag. Bzw. steckte …
    Ähm. Ja, also. Jedenfalls war die Story ja auch scharfzüngig. Aber man mußte hier nicht die, äh, Zähne zusammen beißen. Beim zuhören. Wie dem auch sei.
    Was ich meine ist: ich finde bei ihm ist das kein Selbstzweck, solche Plots, bzw. Schilderungen. Sondern es sind gezielte, erzählerische Instrumente. Zumeist passend zur jeweiligen Anklage / Kritik. Also nur ein Stilmittel, wenn auch zugegeben ein populäres und an allgemein verbreitete Instinkte anknüpfend.
    Im Fall des jungen „Comedian“ hatte ich oft den umgekehrten Eindruck. Da wurden sexuelle und teils auch nicht so appetitliche Klischees zusammen gesucht und zusammen gestellt. DANN hat man sich überlegt, welche gesellschaftskitischen Punkte man damit denn irgendwie ein wenig verknüpfen könnte. Und das dann vorgetragen. Zuweilen recht geschickt (ich denke der junge Mann kann schon etwas), zuweilen na ja.
    Die Geschmäcker sind verschieden.
    Btw. – ich habe Fotos von ALLEN Events. Zusammen gepackt in 4 YT – Clips.
    Die wären hier:
    http://buktomblog.blogspot.de/2013/10/festival-der-liebe-fdl-2013-alle-filme.html
    Alles Gute und
    mfG
    BukTom Bloch

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    • Natascha Randt schreibt:

      Danke für deinen ausführlichen Kommentar Buk:)
      Ich hatte den Satz nur der Vollständigkeit halber geschrieben, weil ich einerseits immer mehr zu „if you can’t say something nice don’t say nothing at all“ tendiere, andererseits aber der Meinung bin, wenn ich etwas schlecht finde, warum nicht auch darüber schreiben?
      Interessant ist aber die Vorgehensweise, die du beschrieben hast.

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  3. Burkhard Tomm-Bub schreibt:

    … gern.
    Und ja, sehe ich auch eher so. Öffentlich schweigen ist manchmal ja auch „Strafe genug“. 🙂
    Ich hatte hier ja auch keinen Namen genannt – den KANN man zwar rausfinden … aber es erfordert Anstrengung.
    MfG
    BukTom

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