Masken, Spezialeffekte und die Zero

Um ziemlich coole Effekte in ein Video einzubauen, braucht es nicht viel. Einen Videoeditor der schon Effekte mitbringt. Die Auswahl ist riesig und es dauert schon eine kleine Weile um auch nur einen Teil zu beherrschen oder überhaupt zu durchblicken. Mir geht es jedenfalls so. Und eigentlich wollte ich ja nie mehr ein Tutorial/ How-to machen.

Aber dieser Effekt ist so simpel und genial, da kann ich nicht anders.

Um es aber gleich vorwegzuschicken, ich weiss nicht ob der Effekt mit anderen Videoprogrammen funktioniert.  Mit meinem gehts jedenfalls.

Wichtig ist, das das Programm mehrere Spuren hat und Masken importieren kann. Das ist das Eine.

Jetzt kann man natürlich, so in der Software enthalten, die schon vorhandenen Masken benutzen.  Und zwar so: Videoclip auf die Hauptspur und einen weiteren auf die Überlagerungsspur, normalerweise die erste Videospur unter der Hauptspur (Ich nenne die einfach mal so). Dann die Maske auswählen,  bei meinem Progamm ist das unter „Attribute“ -> „Überlagerungsoptionen anwenden“-> „Maskenbild“. Fertig ist die Laube.

So. Der Witz liegt aber darin, eigene Masken zu benutzen, um einen speziellen Effekt zu erzielen. Und das geht so. Mit GIMP.

In Gimp ein neues Bild erstellen, 740x 480 Pixel Farbe weiß. Dann mit dem Farbverlaufs… ja nu, ..Dings einen schwarzweißen Verlauf auswählen und das Bild damit füllen. Je mehr Stufen zwischen schwarz und weiß vorhanden sind, desto weicher wird später die Maske. Wichtig zu wissen ist, das alles was schwarz, oder besser, nicht weiß ist, wird im Videoeditor dann von der Überlagerungsspur abgezogen. Oder einfacher, alles was weiß ist, überlagert die Hauptspur und wird mit der Überlagerungsspur gefüllt. Beim erstellen der Maske oder der Masken sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Vertikal, Horizontal, Kreise, Elipsen, Rechtecke, wasauchimmer. Wichtig ist eigentlich nur, im Auge zu behalten, welcher Effekt später erzielt werden soll. Das Bild mit dem Verlauf wird dann einfach als *.bmp Datei gespeichert. Ich habe mir dafür einen Ordner „Masken“ gemacht, damit ich die später auch wiederfinde 🙂

Zurück im Videoeditor, einfach wieder auf die Überlagerungsoptionen und Maskenbild. Neben der Auswahl befinden sich ein „+“ und ein“-„. Mit einem Klick auf das Pluszeichen können Maskenbilder importiert werden, entsprechend wird mit einem Klick auf das Minuszeichen das gerade ausgewählte Maskenbild gelöscht.

Wirklich cool wird so ein Maskeneffekt, wenn der Zuschauer ihn nicht sofort als Effekt wahrnimmt. Mit einem möglichst weichen Übergang. Dazu packt man einen Videoclip auf die Hauptspur, versieht ihn mit einem oder mehreren passenden Effekten und kopiert den kompletten Clip dann auf die Überlagerungsspur.  Erstmal passiert nichts. Natürlich sind ja beide gleich. Wenn ich aber nun die Effekte aus dem Clip lösche  habe ich einmal das Original auf der Überlagerungsspur und auf der Hauptspur den Clip mit den Effekten. Packe ich jetzt das Maskenbild auf den Clip in der Überlagerungsspur, habe ich einen weichen weichen Farbübergang. Entweder nur an einer Stelle oder quer über den gesamten Clip, entprechend dem Maskenbild, das ich erstellt habe. Natürlich kann man auch mehrere Überlagerungsspuren mit Masken  füllen und unterschiedliche Effekte je Spur benutzen. Nur der Himmel ist die Grenze, oder die eigene Fantasie, oder das Brett vorm Kopf:) Je nachdem.

Naturelmente habe ich ein Video gemacht, mit verschiedenen Masken und Effekten. Dazu habe ich die alte Mitsubishi A6M „Zero“ von THI missbraucht. Die übrigens immer noch als MCE Freebie zu haben ist, wenn ich mich nicht irre.

Guck mal:

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