Airco D.H. 2

Guck mal, Mama war einkaufen. Zuerst eine Tätowation und dann… taaadaaaaa…

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Die Airco D.H.2 von TBM, bzw. Bunnys Fride.
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Historisches

Die Aircraft Manufacturing Company (Airco) war ein britischer Flugzeughersteller. Von 1912 bis zur Insolvenz im Jahr 1920 wurden fast nur Flugzeuge hergestellt, die von Geoffrey de Havilland entwickelt wurden. Die D.H.2 war das zweite von de Havilland für Airco konstruierte Flugzeug (D.H.2) und war als Jagdaufklärer konzipiert.
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Anders als die meisten Flugzeuge in der Zeit des Ersten Weltkriegs verfügte Die D.H. 2 über einen Druckpropeller, der von einem Rotationsmotor angetrieben wurde. Der sogenannte Pusher schob quasi das Flugzeug an. Für den Piloten hatte diese Konfiguration den Vorteil der besseren Sicht, aber auch den Nachteil des geänderten Schwerpunktes. Zudem kam es schon bei kleineren Fehlern des Piloten schnell zu einem Strömungsabriss.

Relativ einfach zu fliegen (aber nicht so einfach zu landen), bot die D.H.2 doch die Möglichkeit ein Maschinengewehr zu montieren, das direkt nach vorne, in Flugrichtung feuerte und damit dem Piloten die Möglichkeit gab, quasi mit dem ganzen Flugzeug zu zielen. Die ersten Versionen der Maschine verfügten noch über ein „bewegliches“ Maschinengewehr, das vom Piloten in die eine oder andere Position gewuchtet werden musste. Das erwies sich als unpraktisch. Kein Wunder.
Man stelle sich vor… Da der Feind…linke Seite… Gewehr in andere Halterung…oh Feind weg und doppel oh… musste den Steuerküppel loslassen… und dreifach oh… Feind schiesst auf mich…

Zwar war die Geschwindigkeit, bedingt durch die aufwendige Konstruktion und den mit nur 100 PS eher schwachbrüstigen 9 Zylinder Gnôme Monosoupape Umlaufmotor, eher nicht so doll.
Nichtdestoweniger gelang es den britischen Piloten mit diesen (und anderen) Flugzeugen die Luftüberlegenheit der Deutschen über der Westfront (Fokkerplage, 1916) zu brechen.

Denn trotz ihrer Unzulänglichkeiten, der Motor etwa war so anfällig, dass die Piloten abfällig von einer „Cylindricitis“ sprachen, war die D.H.2 wendig, stabil und hatte eine gute Steigleistung. Dazu kam die hervorragende Sicht des Piloten.
Im Einsatz zeigten sich jedoch weitere Probleme. So war es extrem schwierig für die Piloten das Maschinengewehr nachzuladen. In jeder Trommel befanden sich nur 47 Schuß Munition und das Wechseln der Trommeln im Flug erwies sich als so umständlich, das die Piloten und Mechaniker improvisieren mußten.

Recht schnell reagierten die Deutschen und die einstmals gefürchteten Fokker Eindecker wurden durch neue, schnellere und bessere Flugzeugtypen ersetzt, was dazu führte, dass die D.H.2 von der Front abgezogen und ebenfalls durch bessere Flugzeuge ersetzt werden musste. Insgesamt wurden gut 400 D.H.2 gebaut.
Soviel mal zur Geschichte, obwohl es da noch so Einiges zu erzählen gäbe. Vielleicht beim Nächstenmal.

In SL

Die D.H.2 in Second Life wurde von Bunnys Fride (Lepidoptera, YKS-7) konstruiert und gebaut.

Die Verpackung ist wieder einmal genial, wie schon oben zu sehen ist. Das Flugzeug selbst ist mindestens BOAAAAAAH Faktor 110! Mesh mit einem LI von 53.
Kein Materials, ist aber auch nicht nötig, Leinwand und Holz glänzt eh nicht und der Motor gibt genug her um exzellent auszusehen. Und wieder einmal super detailiert. Und langsam, wie es sich für eine D.H.2 gehört. Natürlich kann man damit auch schießen und so, als Kampfsystem ist Vice installiert.
Hab ich aber nicht ausprobiert.

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Ein- und Ausstieganimation gehören ja schon zum Standard bei Bunnys und sind, wie ich finde, gut gemacht. Neben den Texturen zum Selberanpinseln ist noch der Motortester dabei:
dh2packf1 sehr detailliert und nur 10LI.
Dazu gibt es noch ein Faß mit Treibstoffpumpe zum nachtanken. Der Schlauch geht automatisch zum Tank wenn man tankt.
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Taxi zur D.H.2: =TBM= Mainstore, Sunny Fields

Und jetzt gibt es, natürlich, bewegte Bilder:

Blue skies

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Eine Antwort zu Airco D.H. 2

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