Nostalgie Eins: Die Rush Hours

Vergangene Tage fiel mir auf, dass die Rush Hours Pause schon extrem lang ist.
Die RUSH HOURS – Progressive Rock und mehr! waren eine geradezu legendäre Radiosendung inSL.

Gefühlsmäßig gab es die seit Anbeginn der Zeiten und ich bin so etwa, ich glaube, im Jahre des Herrn 2010, dass erstemal in der berühmten Cubus Lounge aufgeschlagen.

Ja das waren noch Zeiten! Multimedia Radio, sozusagen. Rush Rosenberg, der Moderator, moderierte ja nicht nur, er war auch inSL in der Cubus Lounge anwesend und das war schon der Clou: während eines Livestreams nicht nur mit dem Moderator, auch mit den anderen Anwesenden (liebevoll Abhänger genannt) chatten, dass hatte schon was. Da haben der harte Kern der Zuhörer und in SL Anwesendseienden viele schöne und lustige Stunden verbracht.
Da gab es ja nicht nur den Radiostream live, nein, Rush hat auch einen Videostream… ääähm…gestreamt?

Weil die Cubus Lounge dann irgendwann so still und heimlich zum Assoziationsblaster, ja nachgeradezu zu einer Art literarischem Quartett der Stilblüten wurde, habe ich irgendwann, ich weiß gar nicht mehr warum, damit angefangen eine Art Nachklapp zu schreiben.
Dabei bin ich vielleicht (aber nur vielleicht:)) so manchesmal auch übers Ziel hinausgeschossen…

Wie auch immer, es gab jedesmal coole Musik, nette Leute, einen gut aufgelegten Moderator, und mehr oder weniger geistreiche Gespräche.

Jetzt gibt es erstmal den Nachklapp zur Sendung vom 20.03.2012, die nicht nur durch den Kuchen, sondern auch durch die ääähm… Contenance,
ach lies selber:

21.032012

Gestern war ja Rush Hours, wobei, da fällt mir ein, müsste das nicht Rush’s Hours heissen? Na egal.
Jedenfalls war es diesmal nicht ganz so voll wie sonst, militärisch gesehen war die Lounge nur von Fußlatschern besetzt, General – Fehlanzeige!
Was aber nicht weiter tragisch ist, ne, war, weil es nicht nur einen Überraschungsgast gab, nein, auch Rushs Viewer zeigte mal nix richtig an, was dann in mehreren Crashs? Crashen? also Abstürzen gipfelte. LL wars aber gar nicht schuld, denn wer Kuchen im Glas direkt aus dem Glas isst, der sollte nicht mit Steinen werfen. Jajaja ich weiß!
Neben dem Kuchen im Glas gab es auch noch andere Drogen, Wein, Bier und äääähm…ja all die lustigen Zigaretten und so, aber bevor ich ganz abschweife, fast beinahe wäre der Miniwinzig Elch im Blumenmeer ersäuft, ersoffen, ertrunken, futschikato sozusagen.
Da half letzlich nur ein beherzter Sprung auf den Kamin, während wir noch diskutierten womit dieses Grünzeug denn nun am besten wegzudengeln sei. Rasenmäher war zu anstregend, Wegsprengen oder Flächenbrand wurden kurz in Erwägung gezogen aber dann verworfen, weil, just als der Stachelschweinbaum seine Züge zum besten gab, die Eilmedung „Rush kaut!“ uns in Alarmzustand versetzte, weil er besagten Kuchen im Glas, aus dem Glas aß.
Da ließ derdiedas Relog nicht lange auf sich warten.

Ich schweife ziemlich ab, merk ich grad, und das aus gutem Grund, denn, denn ich weiß gar nicht wie ich’s beschreiben soll, umschreiben geht gar nicht. Nach diversen Störungen, statt livestream plötzlich Karneval -KARNEVAL! auf dem Videodingsda. Als wenn das aber nun nicht schon genug wäre, neee, kommt der nächste der Abhänger an und fragt mal so nebenbei, ob hier ein Samenspender umgekippt ist.

Bier hilft übrigens gegen Heuschnupfen.

Sei’s drum, der Papagei hat’s überlebt, aber das Schöne ist ja, dass niemals nie nicht in den Rush Hours auch nur irgendwas von dem Nachrichtensprecher Graf Heini gespielt wird. Und nebenbei, NEVER CHANGE A FINNISH TEAM! Nix nedde Anedde. Und um das jetzt noch mal Festzuhalten:
Plöhd aus Leidenschaft ist ein nicht zu schlagendes Argument!
Dem kann ich ja nur zustimmen.

Langsam wirds jetzt aber Zeit für den Höhepunkt des Abends, aller Flowerpower die da dem Boden der Lounge entsproß, zum Trotz.
Savatage besang den Mann im Spiegel, da wurde, neben lustigen Zigaretten (Wer weiß vielleicht ist Ziaras Zeug wirklich gut) und Opium („Wenn es rot ist ist es wahrscheinlich Opium“. Das ist mal ne Logik) – Achtung Ente – „canabisplantage in leipzich ausgehoben“ Joa, Space cake!

Die Hände Überm Kopf zusammenschlagen und in einer kaum artikulierbaren Fremdsprache „Mahlzeit!“ zu rufen, reicht da nicht Rush.

Wenn man nämlich ein ganzes Blech Haschkekse alleine isst, sitzt man hinterher heulend in der Küche. Nääää, das war nicht der gläserne Kuchen im Glas, das war eine Anekdote aus längst vergangenen Tagen, als es noch Haschkekse, aber keine Mobiltelefone gab.
Wenn aber in böhmischen Dörfern auf Plattdeutsch über Konsolenspiele diskutiert wird, schaut Peter Gabriel exessiv wie Fred vom Jupiter aus, oder so ähnlich jedenfalls.
Als dann im Zuge des Haltbarkeitfeststellungsverfahrens Grünes auf dem Glaskuchen, ja also eher auf dem Kuchen im Glas, gewachsen war, war eigentlich klar, das wir alle altern und es nur zwei Fast- Methusalems geben kann…gibt, sorry. Aber… ES KANN NUR EINEN GEBEN! Und das war dann der Anlass, wenn nicht der Grund, wobei mir einfällt, die Grundlage einer Basis ist das Fundament…Ich merk schon es will nicht über die Tastatur. Meine Güte wir sind so entsetzlich gewöhnlich!

Zunächst mal „irgendwann scheißt drauf“ „Contenance!“ Aaaaaaber, da wir ja gewöhnlich nicht so gewöhnlich sind… „Scheißen mit Contenance…na, wenn`s schee macht…“
Sooo, jetzt ist’s raus.
Nochmal in Kapitälchen:

SCHEIßEN MIT CONTENANCE.

Uns ist irgendwie auch kein Nivea zu niedrig, solange der Drogenpegel nur hoch genug ist. Viel warscheinlicher ist, dass das nur am Genuß des Glaskuchens lag, aber Scherben bringen ja bekanntlich Glück. Wie anders als mitm Hammer soll man den Kuchen denn aus dem Glas bekommen?
Da mein Schreibattachment gestern so langsam den Geist aufgab und meine Tastaur kein Steno hergibt, hier nochmal das Wichtigste des Abends zusammengefasst:

Plöhd aus Leidenschaft ist ein nicht zu schlagendes Argument!
Scheißen mit Contenance „liegt grad voll im trend“

Musik gab’s auch. Gute!

All Diejenigen, die bei der Tablettenausgabe leer ausgegangen sind, können sich ihre Dröhnung bei den literarisch wertvollen, ungewöhnlich gewöhnlichen (oder war es umgekehrt?) Rush Hours abholen. Viellicht sogar auch den Kuchen im Glas angucken, der hält nämlich lange…ääääähm…nu ja das Glas jedenfalls, weil Rush den Kuchen…ihr wisst schon… „Rush kaut!“

Alle die dabei waren wissen wovon ich schrob, oder sollten es zumindest. Die, die nicht dabei waren, werden sich wohl so ihre Gedanken machen.
Hoffentlich.

Am 27 Mai 2013 um 07:43 verkündete Rush dann, dass die Rush Hours in eine Pause gehen, die bis jetzt immer noch anhält…

Um jetzt auch noch so richtig weinerlich zu werden, schreib ich mal das, was ich damals dazu schrob:
Für all den Spaß den wir hatten, für die tiefgeistigen Gespräche während der Sendung, für die Finnenquote, für Rush Kaut, für das Verbinden von Opensim und SL (ich glaube das ist wirklich einzigartig und gibts nirgendwo sonst) und überhaupt alles!

DANKE RUSH!

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2 Antworten zu Nostalgie Eins: Die Rush Hours

  1. Wurfi schreibt:

    War damals auch ’ne Schlagzeile in der SLZ …

    Gefällt mir

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