The Connection – Übersetzung

Mit Karimas freundlicher Erlaubnis  habe ich den Text ihres Poems versucht ins Deutsche zu übersetzen. Für so manches, wie etwa Visualizer und Vocalizer, fiel mir kein passendes Wort ein (Visualisiererin war mir dann doch zu doof ). Aber ich hoffe der Sinn kommt einigermaßen rüber.

The Connection by Karima Hoisan

Wir lassen es leicht aussehen…
Doch das ist es nicht…

Und es handelt nicht von uns …

Es geht über uns hinaus…

Wo wir uns treffen
Gibt es
Keine Egos
Und keine Grenzen…
Keine Schranken

Wir tippen tausende Wörter und schicken sie hin und her
In Glasfaser-Englisch.
Wir schicken Gigabytes an Film, Megabytes an Sound
Hin und Her
Quer über den Atlantischen Ozean

Diese Verbindung steht außerhalb des Sprechens, außerhalb unserer Muttersprachen
Wirklich… Niemals hörte ich sie sagen
„Das ist super!“
Oder
„Das wird nicht funktionieren“

Sag mir, welcher Zäune, welche Grenzen, welche himmelhohen Mauern können die Flügel der Phantasie aufhalten?

Welche Mauern existieren, wenn wir Alter, Religion, Kultur, Orte

Überwinden können?

Wir vertrauen einander und jede Idee entzündet die Nächste
Nicht Liebende in konventionellem Sinn… sind wir Künstlerinnen

In einer Welt ohne Körper, nur Gedanken, Gefühle, Herz und Phantasie

Da ist ein Visualizer und ein Vocalizer
Ohne die Eine oder die Andere… verlieren wir den Zauber

Im virtuellen Zeitalter
Wo die Synergie regiert
Ist jede Kreation

Größer als die Summe ihrer Teile

Unsere Geschichte ist nur eine…

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5 Antworten zu The Connection – Übersetzung

  1. Burkhard Tomm-Bub schreibt:

    …. wie wäre das:

    „Da ist ein Visualizer und ein Vocalizer“
    =
    „Da ist eine Formerin der Bilder und eine der Töne“
    ?

    MfG
    BukTom

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    • Natascha Randt schreibt:

      Ah nee Buk, das passt nicht. Die Übersetzung für Visualizer lautet ja: graphischer Ideengestalter und das passt genausowenig. Hier wäre ein einzelnes Wort gefragt, so wie man „wow“ mit „boaah“ übersetzen könnte. Irgendwie muss das ja auch in den Rhythmus passen. Manche Begriffe lassen sich halt nicht übersetzen

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  2. Burkhard Tomm-Bub schreibt:

    Guten Tag, Natascha.

    Es ist schade, dass es DIR nicht gefällt.
    Ich persönlich finde es sehr passend.
    Inhaltlich und auch vom Rhythmus her.
    Wobei mir nicht ganz klar ist, worauf Du Dich bei diesem formalen Kriterium beziehst.
    Ich habe keine Struktur, keine Regelmäßigkeiten erkennen können, bislang, im Gesamttext. Damit meine ich, ich finde keine Bezugsgröße, wovon das dann eben „ungut abweichen“ könnte.

    Warum hacke ich weiter auf diesem Thema herum? Aus gekränkter Eitelkeit und Rechthaberei?
    Ja, natürlich.
    Das ist absolut mit ein Grund.
    Es gibt aber noch einen. Ich finde, ein derart wundervoller Text sollte nicht ohne kongeniale, adäquate Übersetzung bleiben!
    Das wäre so eine Art „Diebstahl durch Unterlassen“ … 🙂 Finde ich.
    Ich hoffe nun einerseits, dass jemand anders etwas findet, was allen gut gefällt.
    Und zum Anderen werde ich einmal versuchen, den Text zu sprechen (meine dauerhaft angeschlagene Stimme verfluchend). Vielleicht überzeugt das mehr.

    MfG
    BukTom

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  3. Burkhard Tomm-Bub schreibt:

    … nein, eigentlich meinte ich nur die beiden Begriffe!
    Und hoffte, durch Sprechen dies klarer machen zu können, dass meine Vorschläge vielleicht doch nicht SO schlecht sind.
    Und “ … adäquat und kongenial …“ bezog sich dann auf Andere, die nach mir kommen – also das diese zwei Begriffe finden, die Dich UND mich überzeugen …

    Das mit dem Sprechen habe ich nun ein paar Mal versucht.
    Und fand es grauenhaft. Ich hasse diese Stimme.
    Egal.

    Aber – als wenn Du es geahnt hättest …
    Nachdem ich den Clip nochmal anschaute und auf Karimas Blog den originalen Text …
    Konnte ich tatsächlich die Finger nicht davon lassen.
    Meine Version ist nun mit absoluter Sicherheit nicht „adäquater und kongenialer“ als Deine!!

    Nur (etwas) anders.

    Ich bringe sie einmal vor. Bei Nichtgefallen, o.ä. bitte einfach löschen, das ist überhaupt kein Problem!

    Tut mir leid, wenn ich da allgemein rumnerve.
    Aber das beeindruckt mich wirklich und da kann ich immer schlecht die Füße still halten.
    Hier nun also eine leicht variierte Version:

    The Connection by Karima Hoisan

    Die Verbindung (frei nach Karima Hosian)

    Wir lassen es leicht aussehen …
    Doch das ist es nicht …
    Und es handelt nicht von uns …
    Es geht über uns hinaus …

    Da, wo wir uns treffen
    Gibt es
    Keine Egos, keine Grenzen …
    Und auch keine Schranken

    Tausende getippter Worte fließen hin und her
    in unserem Glasfaser-Englisch.
    Wir schicken Gigabytes an Film, Megabytes an Sound
    Hin und Her weit über den großen Ozean.

    Diese Art Verbindung steht über aller Sprache, über unseren Muttersprachen
    Und auch das ist Wirklichkeit …
    Und niemals hörte ich sie sagen
    “Oh, das ist ja super!”
    oder
    “Nein, das – wird niemals funktionieren”

    Sag mir, welcher Zäune, welche Grenzen, welche himmelhohen Mauern können sie aufhalten: die Flügel der Phantasie?

    Welche Mauern sollten da noch bestehen können, wo wir doch Alter, Glaube, Kultur und alle festen Orte wie im Fluge überwinden können?

    Wir vertrauen einander und jede Idee entzündet die nächste

    Nicht Liebende im üblichen Sinne … sind wir Künstlerinnen

    In einer Welt ohne Körper, sind wir nur Gedanken, Gefühle, Herz und Phantasie

    Da ist eine Formerin der Bilder – und eine der Töne
    Ohne die Eine oder die Andere… verlieren wir den Zauber, ganz und gar

    Im virtuellen Zeitalter
    in dem die Synergie regiert
    Ist jede Kreation

    Größer als die Summe ihrer Teile

    Unsere Geschichte ist nur eine …

    (BTB)“

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