Von Jauche abschmeckenden Evolutionsbremsen

handelt dieser Post nur insofern, als diese Worte in Frederic Brakes „Verdammtenblues“ vorkommen. Einer Kurzgeschichte über den fertigsten Dämon den die Hölle jemals ausgespien hat: George Bonsai. Also D´Shor B´On Shai, soviel Zeit muss sein.

Aber ich greife vor.
Wie ich schon schrob, gab es zuerst das Theaterstück „Leben Versichert“.
In gediegener Kulisse und Atmosphäre, sieht man einmal von den Nagern und diesen anderen Viechern ab:)
Theater1

Live und ungescripted (was nicht bedeutet „ohne Drehbuch“) legten sich die beiden Akteure Kueper und Herr Heinrichs mächtig ins Zeug:
Theater3
Ööööhm, nee die Beiden hier:
Theater2
Und weisste was? Das war total genial!
Kueper hatte das ja in seinem Blog als Krimi-Theater-Experiment bezeichnet. Da kann ich nur sagen, in Abwandlung des berüchtigten Spruchs: Experiment gelungen, Patient lebt!

Es gibt in SL ja diese grossen Theateraufführungen und die sind Megabeeindruckend, echt.

Aber was Frederic Brake und Thorsten Küper da gestern auf die Bühne gebracht haben, ist ein echtes Kleinod, das nicht nur Spaß gemacht hat beim zuschauen und -hören, in der wunderbaren Kulisse, die Claire aufgebaut hat. Sondern das diese Live-Atmosphäre, wie bei einer RL-Premiere, förmlich greifbar war.
Wer schon einmal eine Premiere in einem kleinen Theater erlebt hat, weiss was ich meine.

Das dieses Experiment so toll geklappt hat, lässt auf weitere Theaterstücke hoffen.

Wie oben schon angesprochen, las Fredric Brake nach einer kurzen Pause dann noch zwei seiner Kurzgeschichten, den „Verdammtenblues“ aus „Hölle LTD“ und „Geldscheinheilig“.

Es ist gar nicht so einfach zu „Geldscheinheilig“ etwas zu schreiben, ohne allzuviel zu verraten. Fuggersche Gesetze, Gott Mammon, dreißig Silberlinge als Meditationshilfe…das und mehr auf einem Raumschiff, das statt eines Kapitäns einen CFO (Chief Financial Officer) hat.

Interessanterweise ist diese Geschichte, in „p.graffiti: 10 Jahre p.machinery“ erschienen, wie alle Geschichten in diesem Buch, von einem Song der Funk-Metal-Kapelle Extreme inspiriert.
In diesem Sinne:
„Only you we praise
Almighty dollar“

Mehr Informationen zum gestrigen Theater- und Leseabend gibt es bei:
Buk
Hydor
Im Hinterhof der Fantasie

Und dann gab es ja auch noch die Eröffnung von Moewe Winklers neuer Klanginstallation… davon später mehr:)

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4 Antworten zu Von Jauche abschmeckenden Evolutionsbremsen

  1. Verdammt gute Bilder in einem fabelhaften Bericht… Danke Tante Nat! 🙂

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