Meister Lampe auf dem Highway to the Danger Zone

Ja ja, ein kryptischer Titel, ich weiß. Denn eigentlich geht es um Streiche.
Nicht die „Sieben auf einen Streich“ des tapferen Schneiderleins und auch nicht die von Moritz und seinem Kumpan Max.

Sondern um Sabine Schäfers Schreibtipps für Bauchschreiber.

Mittlerweile ist Sabine beim Sechsten Streich angelangt, wobei ich hier aufm Blog den Fünften Streich unterschlagen habe.
Der sechste Teil trägt den bezeichnenden Titel: „Welcome to the Dark Zone“.

Weil ich aber Heute den ganzen Tag über „Danger Zone meets Metal“ gehört habe…
„Danger Zone“, gesungen von Kenny Loggins ist Teil des Soundtracks von „Top Gun“, einem merkwürdig schlechten Film aus dem Jahr 1986, der eigentlich alles hat, was einen guten Film ausmacht, wären da nicht die Dialoge…

Weil ja nur selberlesen schlau macht, seien diese beiden Posts mal allen anempfohlen. Weil, dabei geht es nicht um das Schreiben an sich, also die Aneinanderreihung von Buchstaben, sondern um, ja quasi die Metaebene.

Und das macht die Streiche für mich mehr als spannend. Zwar geht es ums Schreiben, aber eigentlich und vielleicht auch uneigentlich um das Entstehen eines Werkes. Um den Prozess als solchen und dem, was sich währenddessen im Kopf abspielt.

Da finde ich doch so einige Parallelen zu dem was ich so mache. Vorzugsweise ein paar Bilder und ab und an mal eine Video, Machinimadings.

Um mal aus dem sechsten Streich zu zitieren:

Dann beginnt die kurze, heftige und wundervolle Phase der ersten Veröffentlichungs-Euphorie! Ich hab’s getan! Bald können alle meine Geschichte lesen! Ich kann es kaum erwarten, zu hören, wie sie ihnen gefällt! … Wie sie ihnen gefällt … Wie sie … warum höre ich nichts? Warum sagt keiner was? Hat sie überhaupt wer gelesen? Haben sie sie gelesen und finden sie furchtbar? Oder noch schlimmer: Haben sie angefangen zu lesen, abgebrochen und meine Geschichte vergessen?

Ersetze Geschichte durch Video/Machinima:) Es beschleicht mich dann auch öfter mal ein seltsames Gefühl, wenn ich ein Video veröffentliche und das hat nach 24 Stunden ungefähr 40 Views, ein anderes, etwa zur gleichen Zeit veröffentlichtes, ebenfalls aus SL, hat dann so um die 3500 Views.

Da habe ich mich schon gefragt, woran das wohl liegt. Und natürlich hab ich es auch herausgefunden:)
Es gibt eine ganze Reihe Gründe, und die meisten liegen bei mir.
Ein nicht zu unterschätzender Grund ist die mangelnde Bereitschaft vieler, zum give-and-take. Da kannste supporten soviel du willst, da kommt nichts zurück.
Einen ganz guten Vergleich zu dem was aus, ich nenne es mal „deutschen Landen“ und eher als „international“, zu werten ist, kommt, bietet „The Connection“, bzw die Reaktionen darauf. Da steht es locker 20:2 für die internationale Mannschaft, was zum Beispiel die Kommentare anbelangt.
Sollte mir das zu denken geben?

Guck mal da, da isser: Meister Lampe
MeisterLampe01

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Eine Antwort zu Meister Lampe auf dem Highway to the Danger Zone

  1. joeysl schreibt:

    Also, ganz abgesehen davon, dass Meister Lampe einer der süßesten ist 🙂 , sprichst du mir aus der Seele. Das Dilemma ist ja, einerseits will man nicht nerven. Kennt man ja zu genüge, wie ätzend es ist, wenn einer dauernd um die Ecke kommt: Ach übrigens, ich hab ein Buch geschrieben, einen Film gedreht, ein Bild gemalt, ein Lied gesungen … Andererseits, Himmel nochmal, wie soll man denn sonst Leute darauf aufmerksam machen? Da kämen dann die ins Spiel, die besagtes Buch, Video, Bild, Lied, … schon kennen und toll fanden. Und die dann andere anschubsen, ey guck mal, das wäre bestimmt was für dich, weil du doch solche Sachen magst …
    Erzwingen kann man es halt nicht. Aber wäre schön 🙂

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