Parzivals ostsibirische Möwe

Der Status der Klassifikation der ostsibirischen Möwe (Larus Vegae) als eigene Art oder Unterart der amerikanischen Silbermöwe, ist noch nicht geklärt und nach wie vor unsicher und kontrovers.
Wie auch immer, die englische Bezeichung für Laurus Vegae ist Vega Gull.

Und die Percival Vega Gull ist nicht nur eines der elegantesten Flugzeuge der 1930er Jahre, mit der Vega Gull wurden viele Langstreckenrekorde aufgestellt und so einige bedeutende Rennen gewonnen.

Der australische Flugzeugkonstrukteur Edgar Wikner Percival, selbst ein sehr guter und begeisterter Pilot, lernte im Ersten Weltkrieg das Fliegen beim britischen Royal Flying Corps, wo er durch sein fliegerisches Können auffiel. Nachdem Krieg zog es Percival zurück nach Australien. Dorthin hatte er 3 Flugzeuge mitgenommen und arbeitete als Stuntpilot, als Barnstormer und führte Charterflüge durch.

In Australien begann Percival mit der Konstruktion eigener Flugzeuge. Als er 1929 nach England zurückkehrte, arbeitete Percival als Testpilot für das Luftfahrtministerium und begann sich nach einer Firma umzusehen, die seinen Entwurf für ein „Leichtflugzeug“, Percival Gull genannt, bauen könnte.

Da sich kein Produzent fand, entschloss sich der Australier, seine eigene Firma zu gründen. So entstand im Jahr 1933 die Percival Aircraft Co.
Zwischen 1933 und 1939 entstanden immer wieder verbesserte Versionen der Percival Gull, bis hin zur Vega Gull und schließlich der Proctor.

Die Percival Gull war zunächst ein Dreistizer, die Vega Gull hatte dann Plätze für den Piloten und drei Passagiere.

Alle Gull Varianten waren während der 1930er Jahre überaus erfolgreich in Langstreckenrennen und Pilotinnen und Piloten brachen damit einen Rekord nach dem anderen.
So überquerte die illustre Beryl Markham 1936 als erste Frau nonstop den Atlantik. Von Ost nach West im Alleinflug, in einer Vega Gull.

Von Bunnys Fride, Genuine homemade models – BUNNY’S FLYING MACHINES, ist jetzt die Vega Gull in SL herausgekommen.
Und die ist nicht nur schick und elegant. Die ist einfach nur BOAAAH!
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Mit einem LI von nur 52 ist die Fülle and Details traumhaft.
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Neben Ein- und Ausstieganimationen, gibt es noch eine coole Betankungssequenz, so man die mitgelieferte Tankanlage benutzt. Wieder mit dabei ist der Motortester, und es gibt den TBM-typischen, leicht verspielt aussehenden und dennoch funktionalen HUD.
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Neu ist die supersupermegacoole Stall-Funktion (die sich abstellen lässt), verschiedene Kameramodi, PSD Templates um eigene Texturen zu malen usw undsofort.
Die Türen und die Motorhaube lassen sich natürlich öffnen, und die Kanzelgardine lässt sich auf- und zuziehen, sozusagen.

Die Vega Gull braucht eine Startbahn von etwa 48m und hebt mit einem Minimum von 80% Leistung ab. Wie im Manual beschrieben, sind aber 100% Startleistung besser.
Und glaub mir, das stimmt! Ich hab es ausprobiert:)
Obwohl, mit der Stallfunktion auf an wird es beim Abheben mit 80% Leistung recht…also nujaa… witzig:)

Ein wenig auf das Fliegen konzentrieren muss man sich bei der Gull schon, trotzdem ist es noch einfach genug, um richtig Spaß zu machen. Mir jedenfalls:) Mit dem Simcrossing gab es keine Probleme. Drei Passagiere und eine Pilotin haben Platz in der Gull.

Mit der Percival Vega Gull von Bunnys kommt so richtig „Golden-Age of Aviation“ feeling auf. Juhuuuuuuuuu!

Und der Preis ist unfassbar. Praktisch geschenkt. Leider gibt es momentan noch keine Demoversion, aber Bunnys arbeitet daran.

Sooo, jetzt gibt es noch ein paar bewegte Bilder:)
Ein kurzer Testflug auf LINC Island:

Ja, ich bin mal wieder über alle Maßen begeistert:)
Bunnys „Percival Vega Gull“ ist ein wunderschönes Flugzeug!

Auf Sunny Fields

Auf dem Marktplatz bei TBM

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Eine Antwort zu Parzivals ostsibirische Möwe

  1. joeysl schreibt:

    Boooooaaaah, so cool. Wirklich eine Schönheit!

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