Anlasser

Wurden Flugzeugmotoren zu Beginn der Luftfahrt noch im wahrsten Sinn des Wortes „angeworfen“, so änderte sich das im Laufe der Zeit natürlich.

Die Flugzeuge von Erick Gregan haben zT eine etwas längere und realistischere Art des Motoranlassens. Bei der Bleriot XI wird der Motor angeworfen, bei der Sopwith Camel ebenfalls,.Natürlich inklusive Animation.

Eines der Flugzeuge aus dem sogenannten „Golden Age of Aviation“ (Die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen) war die de Havilland DH.88 Comet.

Ein wunderschönes Flugzeug, das einzig für das MacRobertson Air Race im Jahr 1934 konstruiert und gebaut wurde.

Die Geschichte der fünf Maschinen (mehr Comets wurden nicht gebaut) ist sehr interessant und vielleicht werde ich mal darüber schreiben:)

Die Motoren der Comet in SL werden nicht einfach mit „start“ oder „s1“ und „s2“ angelassen, da ist schon ein bisschen mehr zu tun.
Weil einige Benutzer damit nicht klarkommen, gibts eine kleine Anleitung:

Batterien auf ON
Dann die Spannung prüfen
Die Treibstoffmenge prüfen
Den Hebel für die Treibstoffmischung auf „full rich“ stellen. (fettes Gemisch)

Das bedeutet, dass der Treibstoffanteil im Treibstoff-Luftgemisch grösser ist. Durch die grössere Menge an Treibstoff (fetteres Gemisch) wird die Kühlung des Motors und der Einlassventile unterstützt und eine Beschädigung vermieden.
Beim Rollen und Starten, sowie in niedreiger Flughöhe wird das Gemsich dann wieder etwas „abgemagert“ und bei Erreichen der Flughöhe dann weiter reduziert. So ganz grob beschrieben.

Den Schalter für die Zündung des linken Motors auf ON.
Den Startschalter des linken Motors drücken.
Der linke Motor sollte nun starten.
Prüfen des Öldrucks, der Öltemperatur und der Umdrehungszahl des linken Motors.

Wenn alles ok ist:
Den linken Generator auf ON. (Damit die Batterien nicht leer werden.)

Die gleiche Prozedur ist für den rechten Motor durchzuführen.

Es ist geschafft! Die Motoren drehen lustig vor sich hin. Dem Start steht nun eigentlich nichts mehr im Wege. Jedenfalls in SL. In Echt ist das natürlich noch ein wenig komplizierter.

Außergewöhnlich an der Comet ist, das alle diese Schalter und Hebel direkt im Cockpit bedient werden können. Guck mal:

Gar nicht sooo schwer, oder?

Blue skies!

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