Hiller UH-4 „Commuter“

Der in San Francisco geborene Stanley Hiller Jr. war so etwas wie ein Wunderkind. Mit fünfzehn konstruierte seinen ersten Koaxial-Hubschrauber, mit siebzehn stellte er seinen Entwurf XH-44 „Hiller-Copter“ der Army in Whashington vor.
Die Militärs waren begeistert und Hillers Einberufung wurde zunächst aufgeschoben. Kurz darauf gründete Hiller in Berkley die erste Helikopterfabrik an der Westküste der USA.
Am vierten Juli 1944 testete Stanley Hiller seinen XH-44 erfolgreich im California Memorial Stadion der University of California.
Mit der Unterstützung Henry Kaisers gründete Hiller im Jahr 1945 die United Helicopters.

1946 entwickelte Stanley Hiller den UH-4. Quasi als ein Versprechen an die Zukunft. Sah er doch voraus, dass die vielen tausend, während des Krieges ausgebildeten, Piloten, einen günstigen, kleinen und einfach zu fliegenden Helo zu schätzen wüßten, um damit zur Arbeit und zurück, oder einfach ins Wochenende zu fliegen.
Hiller, der noch viele weitere Helikopter und andere Projekte verwirklichte, hatte die Zukunft allerdings ein wenig überschätzt und so blieb es bei den wenigen Prototypen des UH-4. Einer dieser kleinen Hubschrauber steht heute im Hiller Aviation Museum in San Carlos, Kalifornien.

Mit der UH-4, seinem letzten Koaxialrotor Design gewann Stanley Hiller den grossen Preis der Weltaustellung der Erfinder (World Inventors Exposition) des Jahres 1947.

Wie ich ja hier schon schrob, kommt der Hiller UH-4 „Commuter“ nach SL.
Und seit ein paar Tagen ist er auch schon da.

Was soll ich sagen? Natürlich habe ich einen. Mit eigener Kennung:) Die kann man sich aussuchen, und wenn die noch nicht vergeben ist…ZACK!
Commuter UH-4
Der Hiller UH-4 „Commuter“ in SL kommt von THI, also Karl Reisman und Shergood Aviation, respektive Kelly Shergood. Und diese Zusammenarbeit hat dem Helo richtig gut getan.
Um es gleich vorweg zu sagen, die Shergood Aviation Flight Engine hat es in sich.

Der Helo ist nichts für Gelegenheitspiloten!

Natürlich kann man viel Realismus per Menue abschalten und die Möglichkeit für Quickstart und -stop ist auch gegeben, aber das Fliegen gestaltet sich nicht so einfach. Da ist erst einmal das Studium des Pilotenhandbuchs erforderlich.
Aber es macht unheimlich viel Spaß die kleine Kiste zu fliegen. Die 94 LI tun der Sache keinen Abbruch. Natürlich Mesh und Materials, viele Lackierungen, man kann Gäste erlauben, oder Piloten oder Passagiere oder jeweils auch nicht. Es gibt einen Park und einen Unpark Modus undsoweiterundsofort 🙂
Der UH-4 ist ziemlich klein, weshalb sich die Größe, in 10% Schritten bis auf 130% und zurück, ändern lässt. Eigene Lackierungen gehen natürlich auch, in der Anleitung ist der Link zu den Templates enthalten.
Soweit ich weiss ist der UH-4 das erste Fahrzeug von THI, das copy und mod ist.

Und guck mal, was ich auf dem Dachboden gefunden habe. Eine alte Filmrolle:

Blue skies!

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2 Antworten zu Hiller UH-4 „Commuter“

  1. joeysl schreibt:

    Ahhh, Feuerlöscher!!! Das sieht mal echt schwer zu fliegen aus, aber cool!

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