Tante Nat erklärt die Welt: Quickies – III

Ordnung muss sein, wenigstens ein klein wenig.
Ja doch, wer Ordnung hält ist nur zu faul zum Suchen. Und ich gestehe, ich bin von Natur aus faul. Und böse und gemein 🙂

Ausserdem, will ich das Aussehen von Gimp ändern. Das geschieht über die sogenannten „Themes“, „Themas“? „Themen“?, „Themata“?

Howauchever, mit der Zeit sammelt sich in GIMP so Einiges an: Scripte, Plugins, Paletten, Pinsel, Farbverläufe, Schriftarten undsoweiterundsofort. Die kann man sich ja an vielerlei Orten im Neuland herunterladen und, je nach Konditionen, benutzen.

Gimp bringt von Hause aus einen persönlichen Ordner mit, in dem solche Dinge gespeichert werden können/sollten.
Dieser Ordner befindet sich, unter Win 7 dort: C:\Benutzer->Benutzername->.gimp-2.8.
Je nach Version kann das auch .gimp-2.9 oder sowas sein. Jedenfalls befinden sich in diesem Ordner diverse Unterordner für Pinsel etc.
Das hat den Vorteil, dass die Standardordner der Gimpsinstallation nicht zugemüllt werden und natürlich, dass bei einer Neuinstallation die persönlichen Einstellungen erhalten bleiben, ebenso wie die mühselig gesammelten Scripte etc.

Ich könnte jetzt meine Schriftarten für Gimp dort hineinschaufeln, was den Vorteil hat, dass der Win 7 Ordner für Schriftarten nicht überfüllt wird.

Jedoch widerstrebt es mir, alles auf Partition „C“ zu speichern. Genauso wie ich meine „Eigenen Dateien“ verlagert habe, möchte ich auch das meine Gimpsachen woanders zu liegen kommen und Gimp die trotzdem findet.

Nichts einfacher als das. Jedenfalls bei mir mit Gimp 2.8 unter Win 7.

Meine eigenen Ordner

Irgendwie muss ich Gimp ja sagen wo er meine Sachen findet, bzw wo er nachschauen soll ob da was ist.
Dazu gibt es die „Einstellungen“ unter dem Menue „Bearbeiten“.
Einstellungen1
Wenn ich da dann auf „Ordner“ klicke, sehe ich schon worum es geht. Als Beispiel ein Klick auf „Pinsel“ und da steht schon wo Gimp suchen soll.
Einstellungen2

Die unteren zwei Zeilen sind die Standardordner die Gimp mitbringt. Wie man sieht, sind da noch zwei Zeilen. Wer hat die gemacht? Ich, natürlich:)

Und zwar so.
Erst habe ich mir überlegt wo meine Gimpsachen hin solllen und mich dann für die Partition „H“ entschieden, weil das eine andere Festplatte ist. Und weil das alles unterschiedliches Zeug ist, aber eben zu Gimp gehört, habe ich den Ordner „Gimp Zeug“ genannt. in diesem Ordner sind dann wieder Ordner wie Schriften, „Farbverläufe“ oder eben „Pinsel“ und „Meine Pinsel“ für die Pinsel die ich selbst gemacht habe.

Um Gimp dann den Pfad zu dem Ordner beizubringen, klickt man einfach auf das weiße Blatt ganz oben links um einen neuen Pfad zu kreieren, klickt dann auf das Ordnersymbol ganz rechts und sucht sich dann den entspechenden Ordner heraus.
Das sollte dann ungefähr so aussehen:
Einstellungen3
Mit „Ok“ bestätigen und gut ist. Das mache ich dann auch mit den Schriften etc.
Beim nächsten Start weiss Gimp dann, wo er was zu suchen hat.
Die Pfade kann man natürlich auch wieder löschen. Einfach einen Pfad markieren und auf die Aschentonne klicken und mit „Ok“ bestätigen, schon ist der Pfad futsch.

So wissen Gimp und ich immer wo was zu finden ist und vor allem, wenn ich den Ordner „Gimp Zeug“ auf einen USB-Dings kopiere, habe ich direkt ein Backup meiner Wühl- und Sucharbeit.:)

Was ist das Thema…

…der heutigen Diskussion?
Na eine Themaänderung 😉
Gimp bringt ja von Hause aus ein gewisses Aussehen der Arbeitsfläche mit, früher in einem gräulichen Weiß, heutzutage mehr dem Aussehen dieses anderen Programms angepasst. Dieses gewisse Aussehen entsteht durch eine Anzahl Bilder und einer gtkrc Datei. Diese Dokument ist eine Konfigurationsdatei für „Gnome“, einer Opensource Desktopumgebung.
Jedenfalls besorgen diese Datei und die Bilder das Aussehen von Gimp. Das soll mich jetzt nicht weiter stören.
Früher war es wohl komplizierter ein Thema, vulgo Design, durch ein anderes zu ersetzen. Jetzt, wohlgemerkt ich benutze die Version 2.8.3 64bit ist es recht einfach. Man besorgt sich ein Thema, entpackt es und kopiert es dann, ja genau! Wie oben beschrieben in einen eigens gemachten Ordner, den ich zB Themes genannt habe. Nun funtionieren nicht alle Designs wie gewünscht oder sehen auch nicht so aus, wie ich mir das vorstelle.

Jedoch, wie schon in einem anderen Psot geschrieben, habe ich nebenher die Portable Version von Parthas Gimp 2.9.3, die wie ich gerade gesehen habe, auch schon wieder obsolet ist:)

Der Punkt ist, dass in dieser Version einige schöne Designs mit dabei sind. Unter 2.9 sieht man den Wechsel sofort, unter 2.8 muss Gimp erst beendet und neu gestartet werden, um den unterschied zu sehen. Ich habe mir die Themes „Light“. „Lighter“, „Dark“, „Darker“ und „Gray“ in meinen Themes Ordner kopiert, den Pfad dazu in den Einstellungen->Ordner->Themen eingegeben. Jetzt kann ich unter Einstellungen->Thema eines der Themen auswählen, mit „Ok“ bestätigen, Gimp beenden und neu starten und BAM da isses!
Das ist „Dark“, damit arbeite ich mittlerweile am liebsten:
Einstellungen4

Und das ist „Light“:
Einstellungen Thema Light

Der Weg zu den Themen der Portableversion ist, je nachdem wohin es entpackt wurde, etwa der:
„Laufwerksbuchstabe:\gimp29\Gimp-2.9-cc\gimp\share\gimp\2.0\themes“

Und der Weg zum Download: Partha’s Place
Dort gibt es eine Menge zu Gimp und die entprechenden Downloads und Anleitungen und jede Menge Links zu anderen guten Open Source Programmen und -Seiten.

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2 Antworten zu Tante Nat erklärt die Welt: Quickies – III

  1. joeysl schreibt:

    Sieht klasse aus, das dunkle Theme. Dauert wahrscheinlich einen Moment, bis ich mich ganz daran gewöhnt habe, aber sehr schön!

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