Der Dienstag-Blues

Man, man, man, gerade krieche ich so langsam aus dem Loch, in das ich Anfang Oktober gefallen bin, und muss mir heute gleich zwei Blogposts durchlesen, die mich wieder einigermassen runterziehen wollen.

Ja nu, nicht wirklich mich, mehr so allgemein. Sabine (Joey) hat angefangen, die Sinnfrage in Heute ist Dienstag zu stellen, so to say, und Claire setzt dann noch einen drauf mit Claire’s Hamsterrad oder Wer bist Du?

Ja nu, was soll ich dazu sagen? Wie bei Welches Schweinderl hättens denn gern?. Wer ich bin? Na ich! Wer sonst?

Ich mein, ich verstehe die beiden, ich schiebe auch schon mal eine heftige Depriwelle oder die totale Unlust vor mich her. Wer nicht?

ich kann den beiden auch irgendwie keinen guten Rat geben. Einen schlechten schon gar nicht. Selbst wenn ich mir meinen Tante Nat Hut aufsetze. Ich komme ja gerade mal selber so einigermassen klar.

Das Problem ist, dass ich mir abgewöhnt habe, etwas kritisches zu sagen oder zu schreiben. Zu Claires Videos hätte ich manchmal so einiges zu sagen, aber weil ich weiss, wieviel Arbeit in so einem Video steckt, möchte ich nicht, dass das, was ich dann schreibe, falsch verstanden wird oder möglicherweise verletzend wirkt. Dazu kommt dann noch, dass sich da womöglich noch andere einmischen und ihren Senf dazu geben, obwohl die nicht den Hauch des Schimmers einer Ahnung von der Materie haben.
Nicht, dass wir uns falsch verstehen, das ist bei jedem Film/Video so, den ich mir anschaue.
Andererseits weiss ich ja, dass ein Daumen hoch, oder noch besser, ein Kommentar, möglichst positiv, Labsal für die Seele ist.

Bei Joey ist es noch etwas anders, zwar habe ich vom Schreiben, also vom Romane schreiben, ungefähr soviel Ahnung wie die Kuh vom Sonntag, aber wir haben mehr Kontakt und das macht es einfacher im Chat mal etwas anzusprechen, zu diskutieren oder einfach nur zu labern. Dazu haben wir auch The Adventures of Nat&Joey gemacht.
Nun, Joey hat das gemacht. Ich habe dabei gestanden und versucht möglichst gut auszusehen 🙂

Vordergründig geht es ja in beiden Blogposts um das Bloggen. Da kann ich dann auch wieder mitreden. Mein Blog ist ja mittlerweile dreieinhalb Jahre und etwa 800 Posts alt.
Das wären so Pi mal Daumen 20 Posts im Monat und das nur so aus Spaß an der Freud. Ob das viel oder wenig im Verhältnis zu irgendetwas anderem ist, ist mir egal. Wenn ich einen Post schreibe, dann schreibe ich einen, wenn nicht, dann nicht. So einfach kann das Leben sein.
Auf yt habe ich viele Abonennten und eine Menge Views, was davon kommt, dass ich auch viele Videos gemacht habe:)
Aber das ist nicht das Entscheidende für mich. Ich wollte einfach Videos machen. Genauso wie ich einfach bloggen wollte.
Und zwar das, was mich interessiert. Wenn das auch andere interessiert, umso schöner.
Ich sehe das schon gar nicht als rat race, wäre mir auch viel zu blöd. So blogge ich manchmal etwas, was andere schon lange vor mir gebloggt habe.
So what?

Und das schreibt die, die mit dem Bauernhof tanzt:)
Dances with Farmstead

So, ich glaube das war mein unsortiertes unzensiertes Geschreibsel zum Dienstag.
Gut das schon Mittwoch ist.
Vielleicht eins noch. Ihr könnt auf mich zählen ihr zwei. Immer.

Da fällt mir ein, ein Hamsterradvideo habe ich auch mal gemmacht… ach nee, lassen wir das.

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12 Antworten zu Der Dienstag-Blues

  1. joeysl schreibt:

    Ich bin dann das gelbe Huhn unten links. (Ich weiß, die sind nicht gelb, aber die andere Farbe klang grad ganz falsch … ich schweife ab)

    Jedenfalls danke!! Manchmal brauch ich wohl mehr als einen leichten Schubs in die richtige Richtung. Und selbst wenn ich etwas so rein intellektüll eigentlich verstanden habe, heißt das noch lange nicht, ich hab’s kapiert: „Wenn ich einen Post schreibe, dann schreibe ich einen, wenn nicht, dann nicht. So einfach kann das Leben sein.“ Gesagt hab ich das wohl selbst schon x mal, nur nie so richtig verinnerlicht.

    Bin ich froh, dass ich diesen Dienstags-Blues-Post geschrieben habe, das ist heute so, als wäre da ein zentimeterdickes Brett vorm Kopf weggezogen worden. Hugsss!

    Ganz liebe Grüße
    Joey

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    • Natascha Randt schreibt:

      Wir könnten uns auf Ocker einigen, Joey. Das ockerfarbene Huhn:)
      Eigentlich wollte ich das alles und noch viel mehr als Kommentar schreiben, aber das war mir dann doch zu seltsam. Bei euch beiden denselben Kommentar abzuladen, das hätte dann aber auch doof ausgesehen.

      Wichtig ist, das es dir besser geht! Das freut mich sehr!
      BIG HUGSSS!

      lg
      Nat

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  2. Huhu Tante Nat, ich wähle für mich das Schweinderl der gescheckten Kuh mit blauen Augen… na die eine da und tanz einfach mit :-). Ich hoffe, Du hast Dich von den beiden Blogpostings wieder erholt, denn ich glaube keiner von beiden wollte jemand runterziehen. Manchmal muss einfach mal was gesagt werden und raus. Ich denke beide Postings sagen hauptsächlich, dass wir einfach nur Menschen sind und es wichtig ist, das zu machen, was wir machen wollen, also was uns gut tut und Spaß macht. Und die Welt weiß nun, dass ich in letzter Zeit einfach keinen Bock auf bloggen hatte, also die, die es noch nicht bemerkt hatten *g. Alles gut und Weitermachen bitte 🙂
    LG Claire

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    • Natascha Randt schreibt:

      Guten Morgääähn, Claire:) Nee, nee, das ist schon klar, das ihr zwei beiden euch nicht dazu verschworen habt, einen Runterzieh-Post zu schreiben. Und ja doch, ich habe mich davon erholt, es ist ja schon Bergfest:)

      Es war nur etwas gruselig, bei Sabine zu lesen und Plingplongdoing..Sie haben eine neue Nachricht:.Claire hat etwas geposted…
      Und dann noch etwas, das in dieselbe Richtung geht.
      Wie ich oben schrob, weiss ich ja, wie das ist, wenn man mal keinen Bock auf etwas hat, was einem eigentlich Spaß macht. Daran ist ja nix Schlimmes, weshalb ich mir auch solche Plattheiten wie „es wird alles wieder gut“ gespart habe.

      Alles gut, ja und „Weitermachen“ glt auch für dich:) Wie Sabine es so schön ausgedrückt hat: „…Kreativität ist letztlich das, was zählt, alles andere ist Stagnation und schleichende Auflösung. “

      Ach menno, wenn du jetzt diese Kuh nimmst, Sabine das Huhn, bleibt für mich nur noch das Schaf… 🙂
      HUGSSS

      lg
      Nat

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  3. reini schreibt:

    „nicht den Hauch des Schimmers einer Ahnung von der Materie“
    schöner Satz,sozu say,diese Null Ahnung Typen
    und ja für Depris eignet sich anstelle Nat´s Hut auch der allseits bekannte Aluhut,soll so manchen Paranoiden schon geholfen haben
    probiers mal

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    • Natascha Randt schreibt:

      Hab schon reini. So ein Aluhut schützt wunderbar vor Chemtrails, gedankenlesenden Aliens, wenn es mal wieder Frösche regnet, Ätherstrahlen und vor allem gegen die Blechbüchsenarmee…

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  4. joeysl schreibt:

    Ach, das mit den Hörnern – Tarnung ist alles, sag ich dir!
    (Und vergesst das Orgonit nicht!)

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    • Natascha Randt schreibt:

      Oha! Tarnung, dass riecht nach Verschwörung! Die Heidschnucken-Hörner-Verschwörung. Und das Orgonit. Hilft Orgonit gegen Aluhüte? oder umgekehrt? Dabei fällt mir gerade ein, dass in Phantom Kampfjets der Bundeswehr Orgonitkanonen eingebaut worden sind, natürlich streng geheim und so… 😉

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  5. Bis zu den Heidschnucken konnte ich die Kommentare noch verstehen… Ich brauch so ’nen Aluthut dringendst sofort, egal was Chematrails und Orgoniten sind! büdde 🙂

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