Der Mesh Kopf und die Nik Collection

Gestern in Joeys Schwimmbecken dachte ich noch so, eigentlich könnte ich doch, ob der Hitze, noch einmal etwas über Pinguine posten. Die meisten Leben ja weit im Süden. Soweit im Süden, weiter geht es ja kaum noch, und trotzdem ist es da Schei…be kalt. Also gerade richtig bei den Temperaturen, die gestern noch hier herrschten.
Im Pool:
Am Pool

Aber weil ich über verschiedene Dinge recht ergrimmt war und meine Gedanken immer von selbst irgendwohin abschweifen, hielt ich es für die bessere Idee, heute noch mal was mit dem neuen Meshkopf anzustellen.
Also darüber zu schreiben.
Weil ich nämlich einen passenderen Skin gefunden habe, gibt es jetzt ein Selfie von gestern.

Selfie meint ein mit einem Mobiltelefon aufgenommenes Selbstportät. Je nach Intelligenzintoleranz gibt es unter anderen auch „Drelfies“ Besoffensein-Selbstporträt, „Nudies“ Nackt-Selbstporträts, „Belfies“ Hinterteil-Porträts (Arschie trifft es wohl besser, oder wie schon Ulrich Roski dereinst zum Besten gab:

„Tröst‘ ich ihn damit, dass es bisweilen gelingt
Aus einem Hintern ein Gesicht zu machen, wenn man ihn gut schminkt“

Ulrich Roski – Der kleine Mann von der Straße, 1974)

Jedenfalls wurde das Wort Selfie zum erstenmal im Internet im Jahr 2002 in einem australischen Online Forum erwähnt. 2013 avancierte es dann im Oxford English Dictionary zum Wort des Jahres 2013. Hallelujah.

Es gibt mittlerweile Studien, soziologische und psychologische Erklärungsversuche zu diesem Phänomen und allerlei Warnhinweise und sonstigen Schmonzes.

Die Krönung des Ganzen ist dann das Idiotenzepter. Eine Stange, an der man das Mobiltelefon befestigen kann, mithin eine Armverlängerung. (Notiz an mich: Idiotenzepter im Inventar suchen)

Wenn ich es mir so recht überlege sind die Bilder vom Meshkopf gar keine Selfies, was ganze Absätze irgendwie obsolet macht. Macht aber nichts. Mir jedenfalls:)

So mal zu den Bildern. Wie des öfteren schon erwähnt, habe ich ja jetzt diesen Bento-Mesh-Kopf. Und alle wollen jetzt, dass man gefälligst genauso aussehen sollte wie mit dem „normalen“ Kopf mit dem man seit Jahr und Tag durch die Gegend rennt.

Das geht nu aber nicht wirklich. Erstens möchte ich ja die Ecken und Kanten, zB an der Nase loswerden und zweitens sind der Technik da dann auch Grenzen gesetzt.

Weil ja ein Meshkopf, Bento oder nicht, zunächst eine vorgegebene Grundform besitzt, die Veränderungen nur in dem Maße erlaubt (wenn es sich um einen Bentokopf handelt), die das Bentoskelett auch zuläßt. Deshalb ist eine Annäherung an das „alte“ Gesicht nur bedingt möglich.
Andererseits, wenn mir meine Nase nicht gefällt, gehe ich ja auch nicht zum Chirurgen und sage: „Ich will meine Nase anders, schöner, gerader, kleiner, besser und alles. ABER DIE MUSS SO AUSSEHEN WIE MEINE NASE SCHON IMMER AUSSAH!“

Howauchever, habe ich ja, wie ich schon schrob, einen neuen Skin gefunden und ein Bild gemacht. Und das dann, weil ich die Nik Collection etwas mehr, vor allem das Silver FX Pro 2, ergründen wollte, mit eben jener bearbeitet.
Herausgekommen ist dann das hier:
Farbe:
Color

Overexposed (Überbelichtet):
Overexposed

Antique Portrait:
Antique Portrait

Der Clou an Silver FX Pro 2 ist, dass man mit kleinen Veränderungen einem Bild eine ganz andere Stimmung geben kann.
Vielleicht mache ich mal eine kleine Anleitung dazu.

Jetzt ist aber erstmal Wochenendeeee:)

Musiktipp: Metallica – Whiskey in the Jar

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3 Antworten zu Der Mesh Kopf und die Nik Collection

  1. joeysl schreibt:

    Wie heißt es so schön? Nicht ärgern, nur wundern! 🙂

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