Der Tiger hat die Bank gesprengt

Im wahrsten Sinne des Wortes.
Dieser Tage lief auf Arte der Kriegsfilm Kelly’s Heroes (deutscher Titel: Stoßtrupp Gold).
Eher eine Art Komödie, erzählt der Film die Geschichte um ein Grüpplein US-amerikanischer Soldaten, die sich aufmachen 14.000 Goldbarren im Wert von 16 Millionen US-Dollar aus einer Bank, etwa 50 Kilometer hinter den feindlichen Linien, zu erbeuten.

Clint Eastwood, Telly Savalas und Don Rickles als Angehörige der 35. Infatery Divison, sowie Donald Sutherland als durchgeknallter Kommandeur dreier M4 Sherman Panzer der 6. US-Panzerdivision, schlagen sich mit einigen anderen Armeeangehörigen nach Clermont, einer kleinen Stad in der Nähe von Nancy durch, um sich die Gordbarren unter den Nagel zu reissen.
Die Bank wird jedoch von den Angehörigen einer deutschen SS-Panzerdivsion nebst dreier Tiger-Panzer bewacht.
Nach dem sie zwei der drei deutschen Panzer ausser Gefecht gesetzt haben, wobei auch der letzte amerikanische Panzer zur Bruch ging, verhandeln die Amerikaner mit dem Kommandanten des letzen Tiger und bieten ihm einen Anteil an der Beute an, woraufhin dieser mit seinem Tiger die Tür der Bank mit einem einzigen Schuß aufsprengt.
Die Goldbarren werden geteilt und Deutsche und Amerikaner fahren in den Sonnenuntergang.

Die ganze Geschichte geht natürlich nicht ohne Irrungen und Wirrungen ab und nimmt sich selbst nicht ganz ernst. Stoßtrupp Gold ist eher Abenteuerkomödie denn Kriegsfilm. Gute Darsteller und gute Dialoge. Allen voran Donald Sutherland als Sergeant Oddball (Spinner), der des öfteren eine Hundeimitation zum Besten gibt und sicht nicht von „negativen Wellen“ überfluten lassen möchte.

Wie auch immer, hat mich der Film dazu inspirert, einmal mein Inventar nach Panzern zu durchsuchen. Erstaunlicherweise sind so Einige aufgetaucht. Unter anderen ein mittlerer Panzer der japanischen Armmee aus dem Zweiten Weltkrieg.
Der Typ 97 Chi-Ha wurde von Mitsubishi Heavy Industries und Hitachi Industries gebaut. Zunächst mit einer kurzen 57mm Kanone ausgestattet, erhielt der Panzer später (nach 1941) eine lange 47mm Panzerabwehrkanone mit höherer Durchschlagskraft und dadurch konstruktionsbedingt einen anderen Turm. Inklusiver aller varianten war der Typ 97 einer der meistgebauten japanischen Panzer des Zweiten Weltkrieges.
Der Name Typ 97 Chi Ha leitet sich von einmal vom Imperialen Jahr 2597 (1937), sowie von Chi, abgeleitet von Chū-sensha (mittlerer Panzer) und Ha für Nummer 3 (nach der Nomenklatur der damaligen japanischen Armee) Grob übersetzt Lautet der Name des Panzer also etwa: 1937er Mittlerer Panzer Modell 3.

Und so sieht das gepanzerte Gleiskettenfahrzeug, bewaffnet mit einer Kanone und zwei Maschinengewehren, aus:

Typ 97 Chi-Ha

Typ 97 Chi-Ha

Typ 97 Chi-Ha

Musiktip des Tages: Mike Curb Congregation – Burning Bridges

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4 Antworten zu Der Tiger hat die Bank gesprengt

  1. reini schreibt:

    das ist ja ein Hippie Panzer,der schießt sicher mit Wattebällchen

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  2. Burkhard Tomm-Bub schreibt:

    … da Du wohl im folgenden Beitrag die Kommentierfunktion gesperrt hast: hier an dieser Stelle gute Besserung! Und wenn man irgendwie unterstützen kann: gern Bescheid sagen!
    BTB

    Gefällt 1 Person

  3. orcaflotta schreibt:

    Jo, an dieser Stelle möchte auch ich eine schnelle und gründliche gute Besserung wünschen.

    Gefällt mir

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